Kinder- und Jugendarbeit
Soziokultur

Das Jugendhuus als Institution

Das Jugendhuus Kaiseraugst stellt ein niederschwelliges Freizeit- und Beratungsangebot für alle Kinder und Jugendliche im Alter ab 10 Jahren dar. Es wird von einem ausgebildeten Fachteam, in Co-Leitung geführt. In der Regel sind zwei Jugendarbeitende anwesend. Es wird - abgesehen von wenigen Ausnahmen - kein eigentliches Programm angeboten. Dafür stehen diverse Möglichkeiten und eine gut ausgebaute Infrastruktur zur Verfügung, um unter Mithilfe der Jugendarbeitenden oder alleine aktiv zu werden - oder sich einfach nur zu treffen. 

Im Jugendhuus besteht kein Konsumzwang. Während den Öffnungszeiten oder nach Abmachung stehen die Jugendarbeitenden bei Fragen, für Beratungen und Unterstützung zur Verfügung. In allen persönlichen Belangen untersteht das Team dem Berufsgeheimnis (Schweigepflicht).

Grundsätze

  • Im Jugendhuus werden Jugendliche in ihrem individuellen Prozess des Erwachsenwerdens begleitet.
  • Die Jugendarbeitenden leisten einen Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit der Jugendlichen, damit diese sich selbstbewusst in der Gesellschaft zurechtfinden.
  • Im Jugendhuus lernen Jugendliche, ihre Rechte und Pflichten wahrzunehmen und für ihr eigenes Handeln Verantwortung zu tragen.
  • Im Jugendhuus wird eine Atmosphäre gepflegt, in der sich Jugendliche verschiedenster Herkunft begegnen und wohlfühlen können.
  • Die Jugendlichen lernen, ihre eigenen Wünsche zum Ausdruck zu bringen und die Bedürfnisse anderer zu respektieren. Aktivitäten und Kreativität werden gefördert.

In unserer Beziehungsarbeit mit Jugendlichen kümmern wir uns um Lebens- Experimentier- und Freiräume der Jugendlichen. Unsere Arbeit fördert dadurch die Sozialisation der Jugendlichen. Dazu gehört auch die Vermittlung von sozialen Werten und Normen. Begleitung, Betreuung und Beratung der Jugendlichen sind damit eng verknüpft. Wir unterstützen die Jugendlichen bei Initiierung und Durchführung von Anlässen und konkreten Aktivitäten und reagieren somit aktiv auf Initiative der Besuchenden. Sie erhalten keine konsumfertigen Angebote sondern sie haben das Mitspracherecht und sind eingeladen, Freiraum mitzugestalten. Selbstverantwortung und Autonomie werden angestrebt.